Tipps

Tipps

Für den Führerschein benötigst du folgende Unterlagen:

  • Sehtest (möglich bei Optiker, Augenarzt)
  • Lichtbild (biometrisch)
  • Nachweis über die Teilnahme an „Erste Hilfe Kurs“
    Hier werden die grundlegenden Kenntnisse der Lebensrettung vermittelt. Dieser Kurs ist das Minimum an erste Hilfe Kenntnissen, das benötigt wird, um in Deutschland einen Führerschein für den PWK oder das Motorrad zu machen In 7,5 Stunden werden alle grundlegenden Maßnahmen vermittelt.
    Die Kurse kann man bei verschiedenen Anbietern in Nürnberg machen (oft zusammen mit dem Passbild und dem Sehtest). Adressen dafür erhältst Du bei uns.
  • Ca. alle 6 Wochen findet auch bei uns in der Fahrschule ein Kurs statt.
  • Preis: ca. 20,00 €
    mit Sehtest: 25,00 €
    Kosten für den Antrag beim Ordnungsamt ca. 45 €

Natürlich erledigen wir auch diesen Behördengang für Euch, wir berechnen dafür 5 €.

Vor Abschluss der Bearbeitung des Antrags seitens der Behörden und der Übersendung des Prüfauftrags an den TüV, kann keine Prüfung abgelegt werden die Bearbeitung des Antrags dauert in der Regel 4-6 Wochen, deshalb rechtzeitig den Antrag stellen. Es kann auch ein Eilantrag gestellt werden, der allerdings 25,- € mehr kostet.

Für die Antragstellung “begleitendes Fahren” (Fahren ab 17/sehr empfehlenswert!) Muss ein gesonderter Antrag gestellt werden, der von beiden Erziehungsberechtigten unterschrieben werden muss. Dem müssen Ausweis- und Führerscheinkopien der jeweiligen Begleitperson/- nen beigefügt werden. Wurde der Führererschein nicht in Nürnberg ausgestellt, dann auch eine Kopie der Kartei der ausstellenden Behörde.
Die Begleitperson/- nen müssen mindestens 30 Jahre alt sein, die Fahrerlaubnis Klasse B mindestens 5 Jahre besitzen und nicht mehr als 1 Punkte in Flensburg haben.

Das Lehrbuch

Der theoretische Unterricht ist natürlich dazu da Dir möglichst alle Regeln und alles was Du zum Straßenverkehr wissen musst zu erklären. Allerdings ist es nicht immer leicht sich nach der Arbeit oder einem langen Schultag, den umfangreichen Stoff auf Anhieb merken können. Auch die Bearbeitung der Prüfungsfragen allein reicht keinesfalls aus um ausreichende Kenntnisse zu erlangen.

Dazu ist es zwingend notwendig mit dem Lehrbuch zu arbeiten. Sowohl als Begleitung zum theoretischen und praktischen Unterricht, als auch bei der Bearbeitung der Prüfungsfragen.

Online-Lernen / App oder Fragebögen 

Versuche, von Anfang an kontinuierlich zu lernen. Also kein Power-Lernen zwei Tage vor der Prüfung. Das führt meistens zum scheitern und das gelernte verfliegt schnell wieder.

Grundsätzlich ist die Variante Online-Lernen / App den Fragebögen in Papierform vorzuziehen. Klassische Fragebögen sind nicht mehr empfehlenswert, da hier kein Lernen der Video-Fragen möglich ist.

Bei Unklarheiten was die Bedeutung der Fragen oder Antworten angeht, schau in Dein Lehrbuch, beim Online-Lernen klicke einfach auf den Hilfe-Button und Du bekommst Kommentare zu den Antworten. Nur auf diese Weise wirst Du Wissen erlangen, das auch wirklich „hängen bleibt“. Bitte lerne auch zuerst nur die „Themenbögen“ und benutze dabei lieber öfter den Hilfe-Button. Damit ist gewährleistet, dass Du erstens alle Fragen schon mal beantwortet hast und möglichst viele Kommentare gelesen hast. Wenn Du alle Themenbögen durch hast fange dann mit den Testbögen an.

Und nur so wirst Du auch den Sinn der Regeln und Verhaltensweisen verstehen. Natürlich hilft Dein Wissen auch bei den Fahrstunden. So greift dann ein Rädchen ins andere.

Fahrstunden

Du wirst schnell feststellen, dass wir nichts dem Zufall überlassen. Es werden in jeder Fahrstunde Schwerpunkte gesetzt. Wir fahren also nicht einfach nur spazieren, sondern üben ganz gezielt bestimmte Ausbildungsinhalte. Durch gezieltes Wiederholen lernst Du effektiver.

Jeder unserer Fahrlehrer hat ein Tablet, in dem er für jeden seiner Schüler die Ausbildungsziele bewerten und mit Dir zusammen besprechen kann. Mit dieser Hilfe kann kein Ausbildungsinhalt vergessen werden und Du wirst optimal auf die Fahrprüfung vorbereitet. Diese gezielte Ausbildung trägt stark dazu bei wie viele Fahrstunden Du am Ende Deiner Ausbildung hast.

Am Ende der Fahrstunde gibt es dann noch eine Nachbesprechung und einen Ausblick auf die Ziele Deiner nächsten Fahrstunde. Versuche dann später, wenn Du ein paar ruhige Minuten hast, vielleicht zu Hause, noch einmal die Fahrstunde Revue passieren zu lassen und schau Dir bei Regelunsicherheiten nochmal die entsprechenden Lektionen im Lehrbuch an.

Prüfungstipps

Es ist soweit.
Manche können es gar nicht abwarten, und jeder ist nervös:
Die Fahrprüfung steht vor der Tür.
Tatsache: So schwer, wie sie oft geschildert wird, ist die Fahrprüfung nicht (sonst gäbe es wohl kaum so viele Menschen mit Führerschein!)

Mit etwas Planung könnt ihr die typischen, oft hausgemachten
Probleme vermeiden.

Diese Top 10 solltet Ihr beherzigen:

  1. Schon während der Ausbildung wichtige Fragen rund um die Prüfung notieren und früh genug mit dem Fahrlehrer besprechen
  2. Alle Details des Prüfungsablaufs vorher mit dem Fahrlehrer klären – Wann und wo genau treffen wir uns? – Mit welcher Buslinie komme ich zum Prüfungsort? – Wie viel Geld muss ich noch mitbringen? – Brauche ich außer dem Personalausweis sonst noch irgendetwas?
  3. Alle nötigen Formulare schon am Tag vor der Prüfung unterschreiben. Vor allem für die Theorieprüfung die Ausbildungsbescheinigung nicht vergessen!!
  4. Am Abend vor der Prüfung früh genug ins Bett gehen
  5. Die Kleidung sollte nicht zu eng und unbedingt »getestet« sein: Also nur solche (bequemen!) Hemden, Hosen, Schuhe tragen, die man vorher schon mal in einer Fahrstunde getragen hat.
  6. Sehhilfe bzw. Kontaktlinsen nicht vergessen!
  7. Lieber 30 Minuten zu früh kommen als eine Minute zu spät
  8. Rechtzeitig herausfinden, ob noch ein Toilettengang nötig ist
  9. Das Handy vor der Prüfung ausschalten!!
  10. Den Prüfer ganz normal mit Handschlag begrüßen, wenn sich die Gelegenheit ergibt. Dabei sollte man sich mit Namen vorstellen und dabei nicht zu überfreundlich sein.
  11. Daran denken: »Fehlerfrei« gibt’s nicht. Besser: »Ich gebe mein Bestes

Diese Top 5 solltet ihr vermeiden

  1. Möglichst die theoretische und praktische Prüfung nicht am selben Tag machen. Es gibt nämlich ein finanzielles Risiko (wer die Theorie nicht schafft, darf nicht fahren, muss aber in der Regel den Prüfungstermin voll bezahlen), außerdem kann die lange Wartezeit zwischen den beiden Prüfungen unter Umständen ziemlich zermürbend sein
  2. Den genauen Prüfungstermin nicht an die große Glocke hängen. Denn wenn erstmal die Freunde Bescheid wissen, steht man unter großem Erfolgsdruck. Falls es unbedingt sein muss, sollten nur die Eltern, der Lehrer oder der Chef eingeweiht werden
  3. Das Gespräch mit »Leidensgenossen« von anderen Fahrschulen, direkt vor der Prüfung meiden — speziell, wenn die schon mal durchgefallen sind. Denn dabei kommt meist nichts wirklich Nützliches heraus, sondern man wird nur noch mehr verunsichert. Wir lösen dieses Problem, indem wir ziemlich zeitnah vor der Prüfung noch eine Fahrstunde machen, dann bist Du schon „warmgefahren“ und der Sitz und die Spiegel sind opftimal eingestellt.
  4. Gut gemeinte Tipps von Verwandten und Bekannten, deren eigene Fahrprüfung vielleicht schon Jahrzehnte zurückliegt, können nach hinten losgehen.
  5. Nicht nervös werden, wenn der Fahrschulwagen zur vereinbarten Zeit nicht am Treffpunkt auftaucht. Kleinere Verspätungen sind am Prüfungstag nichts

Ablauf der Prüfung

  1. Als erstes wird sich der Prüfer vorstellen, nach Deinem Namen fragen und Dich bitten Deinen Ausweis vorzuzeigen.
  2. Dann folgt der Prüfungsteil „fahrtechnische Vorbereitungen“.
    Hier wird der Prüfer ein oder zwei Fragen zur Fahrzeugbedienung- oder Wartung stellen. Beispielsweise: „Schalten Sie doch mal bitte das Fernlicht ein“. Oder: „Was bedeuten denn diese Kontrolllampen?“
  3. Anschließend erklärt er noch einmal wie man sich zu verhalten hat, wenn nichts gesagt wird geht es gerade aus, bei abknickenden Vorfahrtsstrassen dem Verlauf der Vorfahrtstrasse folgen, bei vorgeschriebener Fahrtrichtung selbsständig in diese Richtung fahren, in gesperrte Strassen und Sackgassen nicht einfahren (es sei denn der Prüfer will es so, um zum Beispiel das Wenden oder das Einparken zu bewerten). Im Grunde so wie es in den letzten Stunden, der sogenannten „Prüfungsvorbereitung “ geübt wurde.
  4. Dann geht es ans Fahren. Während der Prüfungsfahrt wird der Summer für die Pedalerie des Fahrlehrers eingeschaltet, damit der Prüfer sicher sein kann, dass der Prüfling ohne fremde Hilfe gefahren ist.

Bitte fang auf keinen Fall ein Gespräch mit der Prüfer an! Er will möglichst neutral sein und sich nicht vorwerfen lassen müssen Dich abgelenkt zu haben. Du musst auch nicht darauf achten, ob er sich anschnallt. Sollte Dich die Unterhaltung des Fahrlehrers mit dem Prüfer stören, darfst Du es gerne sagen. Am besten sprichst Du vor der Prüfung mit Deinem Fahrlehrer über dieses Thema. Die beiden unterhalten sich auch aus dem Grund, um nicht so eine „Totenstille“ im Auto zu haben und Du Dich nicht mehr so sehr beobachtet fühlst. Wenn dann die Unterhaltung der beiden plötzlich stockt, solltest Du besonders aufpassen ! Wird schon seinen Grund haben :-). Hör auch nicht auf gut gemeinte Tipps von Außen wie : „Fahr besonders langsam“ oder ähnliches. Nimm auch keine Beruhigungsmittel! Ein gut vorbereiteter Prüfling muss sich nicht fürchten. Ein bisschen Aufregung ist natürlich schon dabei, ist auch gut so, schärft die Sinne! Aber hab Vertrauen in Deine gute Ausbildung

In den letzten Fahrstunden vor der Prüfung werden solche Fahrten simuliert.

Tipps für neue Straßenverkehrsteilnehmer

Das Ziel der Ausbildung ist nicht nur das Bestehen der Prüfung ist.
Alle erlernten Regeln und Verhaltensweisen sind natürlich auch für die Zeit danach gedacht.

Wenn Du Dich bemühst, weiterhin so zu fahren wie Du es gelernt hast, und im Hinterkopf behältst, dass Du noch wenig Erfahrung besitzt, minimierst Du das Unfallrisiko und wirst sicher und zügig ans Ziel gelangen Nimm Dir Zeit, Dich vor der ersten „selbstständigen“ Fahrt mit dem Fahrzeug vertraut zu machen:

  • Wo sind die Schalter?
  • Wo liegen die Gänge?
  • Mit welchen elektronischen Fahrhilfen ist das Fahrzeug ausgestattet?

Denke auch daran, dass die Gewöhnung an ein anderes Fahrzeug besonders bei Anfängern einige Zeit dauert. Das Fahrgefühl wird anders sein. Höchstwahrscheinlich wirst Du das Auto/Motorrad anfangs öfter mal „abwürgen“, Dich verschalten oder Dich an ein anderes Brems- und Lenkverhalten gewöhnen müssen.

Deshalb: Anfangs lieber etwas verhalten fahren. Lass Dich nicht von anderen Verkehrsteilnehmern oder Mitfahrern nötigen etwas zu tun, was Du eigentlich gar nicht möchtest, sondern bleibe weiterhin selbstbewusst Deiner erlernten Fahrweise treu.

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